MVZ Friedrichshain

PET-CT Zentrum

Adresse
Haus 15.2 EG
Landsberger Allee 49
10249 Berlin
(030) 130 23 1009

Anfahrt

Was ist PET und PET-CT?

Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) ist ein nuklearmedizinisches Verfahren, das Stoffwechselaktivität im Körper bildlich darstellen und messen kann. Dazu wird eine geringe Menge einer Substanz intravenös verabreicht, die mit einem kurzlebigen radioaktiven Isotop markiert ist.

Die Substanzen, die wir für PET-CT einsetzen, werden Tracer genannt (Tracer bedeutet "Aufspürer"). Diese Tracer werden auf einem natürlichen Wege verstoffwechselt. Zellen, die einen erhöhten Stoffwechsel haben (z.B. Tumorzellen) reichern PET-Tracer vermehrt an. Der PET-Tomograph registriert die schwache radioaktive Strahlung und verarbeitet diese zu einem Bild.

Kurzlebige Isotope Fluor-18 und Gallium-68 sind mit einer Halbwertzeit von zwei bzw. anderthalb Stunden Radionuklide, die sich am besten für die Darstellung Stoffwechselvorgänge im Körper eignen.

Die PET-CT ist eine Kombination aus Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und Computertomographie (CT) in einem Gerät. Sie vereint zwei unterschiedliche bildgebende Verfahren und ermöglicht so die Erstellung eines kombinierten Bildes, in dem gleichzeitig Körperstruktur und -funktion dargestellt werden. Dadurch können in einer einzigen Untersuchung unter gleichen Bedingungen die unterschiedlichen, sich ergänzenden Vorteile beider Verfahren zu einem aussagekräftigen Bild kombiniert werden.

Die Ergebnisse einer PET-CT-Untersuchung können dabei helfen,

  • eine Krankheit festzustellen,
  • die richtige Therapieentscheidung zu treffen,
  • eine Operation besser zu planen,
  • unnötige Eingriffe zu vermeiden oder
  • eine begonnene Therapie auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen.

Strahlendosis

Für die PET-Untersuchung wird eine kleine Menge sehr kurzlebiger radioaktiver Substanzen eingesetzt. Diese Substanzen zerfallen in kürzester Zeit und haben in der sehr geringen Dosis, in der sie angewendet werden, keine Nebenwirkungen für den menschlichen Körper.

Körperliche Folgeschäden sind bei der geringen Radioaktivitätsmenge auch nach jahrzehntelanger Erfahrung mit den Untersuchungssubstanzen bisher nicht bekannt geworden. Etwa zwei Drittel der Strahlenexposition bei einer PET-CT Untersuchung kommt durch die Röntgenstrahlung des herkömmlichen CT-Gerätes hinzu, die je nach erforderlicher Untersuchungstechnik unterschiedlich hoch ist. Die Strahlendosis der PET-CT-Untersuchung liegt im sogenannten diagnostischen Bereich und ist in Anbetracht der wichtigen Fragestellung ärztlich vertretbar.

Im Falle einer Schwangerschaft sollte die Untersuchung jedoch vermieden werden. Teilen Sie deshalb bitte dem Arzt unbedingt mit, falls Sie schwanger sind oder auch nur den Verdacht haben. Gegebenenfalls kann kurzfristig ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden.

Untersuchungsspektrum

  • Diagnostik bösartiger Tumoren & Entzündungsdiagnostik: PET-CT mit F18-FDG

    Onkologische Anwendungen

    Die F18-markierte Fluor-Desoxyglukose (FDG) wird von den Zellen wie die natürliche Glukose (Traubenzucker) aufgenommen und zeigt Stellen im Körper auf, an denen erhöhte Stoffwechselaktivitäten stattfinden. Die meisten (aber nicht alle) bösartigen Tumore haben einen besonders aktiven Stoffwechsel und nehmen verstärkt Glukose auf. Dadurch lassen sich auch kleine Tumore bzw. Metastasen schon frühzeitig entdecken. PET/CT mit FDG wird auch in der Diagnostik von Entzündungen eingesetzt.

    Patientin nach Operation und Chemotherapie eines Ovarialkarzinoms. Trotz des Anstiegs des Tumormarkers CA-125 ließ sich mit der konventionellen Bildgebung (Ultraschall, CT, MRT) kein Rezidiv nachweisen. FDG PET-CT zeigt einen metastasischen Befall in kleineren retroperitonealen Lymphknoten (Durchmesser < 1 cm). Anhand des PET-CT Befundes wurde eine erneute Operation mit Entfernung von LK-MTS durchgeführt.

    Anwendungen in der Hirnbildgebung 

    Als Hauptsubstrat des Hirnmetabolismus kann die radioaktiv markierte Glukose wichtige Informationen über die Funktion des zentralen Nervensystems liefern. Zum Beispiel kann man bei Erkrankungen, die sich durch eine Verringerung des Hirnstoffwechsels charakterisieren, wie z.B. bei einer Alzheimer-Demenz, eine frühzeitige Diagnose stellen.

    Darüber hinaus führen wir Hirn-PET-Untersuchungen bei Patienten oder Patientinnen mit Epilepsien durch, um in Rahmen der Operationsvorbereitung den Ursprungsort der Anfälle zu orten. Um eine bessere Zuordnung von PET-Befunden zu erzielen, werden PET-Daten mit Hilfe von Bildfusionstechniken mit CT- oder MRT-Aufnahmen überlagert und schichtweise analysiert.

    Für die Auswertung von Hirn-PET Aufnahmen verwenden wir die 3-D-Software "Brass" der Firma Hermes Medical Solutions, das individuelle Aufnahmen mit den Summationsbildern von gesunden Personen vergleicht und die Befundung erheblich erleichtert und objektiviert.

    Berufstätiger Patient mit leichten Gedächtnisstörungen. Die FDG-PET zeigt eine Stoffwechselminderung in einem typischen Hirngebiet und weist somit eine beginnende Alzheimer-Demenz nach.

    Vorbereitungen zur Untersuchung

    Es wichtig, dass Patienten nüchtern zur Untersuchung kommen (Abendessen am Vortag der Untersuchung ist erlaubt, am Untersuchungstag darf kein Frühstuck eingenommen werden). Wasser trinken ist erlaubt. Sie dürfen auch alle Medikamente, wie gewohnt, einnehmen.

    Ablauf der Untersuchung

    Eine kleine Menge der schwach radioaktiven Substanz (F18-FDG) wird Ihnen intravenös gespritzt. Eine bis zu 90-minütige Ruhephase gibt dem Stoff Zeit, sich im Körper zu verteilen und von den Zellen aufgenommen zu werden.

    Für die anschließende Messung werden Sie auf der Liege langsam durch den Messring des Tomographen bewegt. Bei einer Ganzkörpermessung dauert das ca. 20 Minuten.

    Mit der PET-Untersuchung wird auch eine Computertomographie (CT) durchgeführt, um die Aussagekraft der PET-Bilder zu erhöhen. Hierbei kann es notwendig sein, Röntgenkontrastmittel oral zu verabreichen und/oder über eine Vene zuspritzen.

  • Diagnostik Hirntumore: PET-CT mit F18-FET (Tyrosin)

    Die Aminosäure Tyrosin ist ein natürlicher Grundbaustein des Eiweißstoffwechsels. Das mit dem radioaktiven Isotop F18 markierte Tyrosin (F18-FET) besitzt eine sehr hohe Spezifität für die Darstellung von Hirntumoren und wird zur deren Abgrenzung von gesundem Hirngewebe (z.B. im Rahmen der Strahlentherapieplanung) und insbesondere zur Frühdiagnostik von Rezidiven angewandt.

    Dieser Patient erlitt ein Rezidiv eines bösartigen Hirntumors. Im Rahmen der Vorbereitung zur 3-D stereotaktischen Bestrahlungstherapie wurde eine Tyrosin-PET Untersuchung durchgeführt (Aufnahme rechts). So konnten die Tumorgrenzen genauer bestimmt und dem nicht betroffenen Hirngewebe eine unnötige und toxische Bestrahlung erspart werden. Nur die konkreten tumorbefallenen Bezirke wurden therapiert.

    Für die Bestimmung des Punktionsortes wird insbesondere die Kontrastmittel-gestützte Magnetresonanztomographie (MRT) verwendet. Problematisch sind jedoch die Hirntumore, die keine Kontrastmittelanreicherung in der MRT zeigen.

    In diesen Fällen kommt eine Hirn-PET/CT-Untersuchung mit radioaktiv markierten Aminosäuren zur Hilfe. Um erfolgreiche bildgesteuerte Eingriffe durchführen zu können, sollten MRT- und PET-Bilder zeitnah aufgenommen und in die neurochirurgischen Operationssysteme eingespielt werden. Hierfür ist eine enge Kooperation zwischen den Disziplinen der Radiologie, Nuklearmedizin und Neurochirurgie erforderlich.

     

    Bei dieser Patientin wurde nach der MRT der Verdacht auf einen Hirntumor geäußert, jedoch reicherte dieser kein Kontrastmittel an und ließ so auf einen geringen Malignitätsgrad schließen. Die PET-Untersuchung mit F18-FET zeigte einen stoffwechselaktiven Bezirk im unteren Teil des Tumors (siehe 3. Aufnahme Pfeil), während die übrigen keinen erhöhten Aminosäure-Stoffwechsel hatten. In den histologischen Schnitten der Probe, die durch Führung der PET-Bilder gewonnen wurden, fand sich ein Astrozytom Grad 3, also ein hochgradig bösartiger Tumor. In den durch MRT gewonnenen Bilddaten ließ sich die Histologie eines Astrozytoms Grad 2 – einen niedriggradigen bösartigen Hirntumor nachweisen.

    Vorbereitungen zur Untersuchung

    Um den Aminosäurestoffwechsel nicht abzusättigen, sollten Sie sich 12 Stunden vor der Untersuchung möglichst eiweißarm (kein Fisch, kein Fleisch, kein Eier, keine Milchprodukte, besser: Brot, Nudeln, Marmelade, Kaffee) ernähren.

    Ablauf der Untersuchung

    10 Minuten nach Injektion der schwach radioaktiven Substanz (F18-FET) wird eine dosisreduzierte Computertomographie des Gehirns (ohne Kontrastmittel) durchgeführt. Anschließend erfolgt eine Hirn-PET-Messung, die 15 Minuten dauert.

  • Diagnostik Prostatakarzinom: PET-CT mit Ga68-PSMA

    Zur Diagnose von Prostatakrebs wird in unserem PET-CT-Zentrum der Ga68-markieter Prostataspezifischer Antigen (PSMA) verwendet. Dieser neue Tracer fand in kürzester Zeit eine breite Anwendung in der uroonkologischen Diagnostik.

    Der Vorteil dieses Verfahrens gegenüber den herkömmlichen bildgebenden Methoden (CT, MRT, Knochenszintigraphie) liegt in der Möglichkeit, Prostatakrebs und dessen Metastasen (unabhängig von deren Lokalisation) im Rahmen einer Ganzkörperuntersuchung mit hoher Genauigkeit frühzeitig aufzuspüren.

    PET-CT mit Ga68-PSMA wird zur Ausbreitungsdiagnostik von Prostatakarzinomen mit hohem Metastasierungsrisiko und insbesondere und beim Verdacht auf ein Rezidiv eingesetzt. Der Einsatz von Ga68-PSMA in der Rezidivdiagnostik bei Prostatakarzinomen wird von den interdisziplinären onkologischen Leitlinien empfohlen. Ergebnisse der Ga68-PSMA-PET/CT-Untersuchung erleichtern die Wahl der geeigneten Therapie und Planung komplexer chirurgischer Eingriffe, werden zunehmend aber auch bei der Strahlentherapieplanung verwendet.

     

    Ga68-PSMA-PET detektiert ein stoffwechselaktives Prostatakarzinom, ergibt jedoch keinen Hinweis auf Lymphknotenmetastasen oder Fernmetastasen. Der Patient konnte mit einer schonenden Form der Strahlentherapie behandelt werden.           

    Vorbereitungen zur Untersuchung

    Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich.

    Ablauf der Untersuchung

    60 Minuten nach intravenöser Injektion der schwach radioaktiven Substanz (Ga68-PSMA) erfolgt eine 20-minütige Ganzkörpermessung, bestehend aus einer Computertomographie (CT) und einer PET-Untersuchung. Hierbei ist es häufig notwendig, Röntgenkontrastmittel über eine Vene zu spritzen.

  • Diagnostik neuroendokriner Tumoren & Meningeomen: PET-CT mit Ga68-DOTATATE

    Einige Tumore besitzen spezifische Bindungsstellen, sogenannte Somatostatin-Rezeptoren. Hierzu gehören viele neuroendokrine Tumore, aber auch einige Hirntumore (z.B. Meningeome).

    Somatostatin ist ein natürliches im Körper vorkommendes Peptidhormon. Seit mehreren Jahren werden Somatostatin-Analoga (Somatostatin-ähnliche Moleküle) auf verschiedene Weise in der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen eingesetzt. Mit dem Tracer Ga68-DOTATATE können Tumore markiert werden, die Somatostatin-Rezeptoren auf ihrer Oberfläche haben.

    F18-DOTATATE-PET-CT weist ein Meningeomrezidiv mit Befall der Schädelbasisknochen nach. Der Somatostatin-Rezeptor-positiver Tumor lässt sich in der MRT nicht abgrenzen. PET-CT-Daten wurden für die Planung der hochpräzisen stereotaktischen Strahlentherapie herangezogen.

    Vorbereitung zur Untersuchung

    Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich.

    Ablauf der Untersuchung

    Eine kleine Menge der schwach radioaktiven Substanz (Ga68-DOTATATE) wird Ihnen intravenös gespritzt. Eine bis zu 90-minütige Ruhephase gibt dem Stoff Zeit, sich im Körper zu verteilen und von den Zellen aufgenommen zu werden.

    Für die anschließende Messung werden Sie auf der Liege langsam durch den Messring des Tomographen bewegt. Bei einer Ganzkörpermessung dauert das ca. 20 min. Mit der PET-Untersuchung wird auch eine Computertomographie (CT) durchgeführt, um die Aussagekraft der PET-Bilder zu erhöhen. Hierbei kann es notwendig sein, Röntgenkontrastmittel oral zu verabreichen und/oder über eine Vene zuzuspritzen. 

  • Diagnostik neuroendokriner Tumore & Schilddrüsenkarzinom: PET-CT mit F18-DOPA

    L-DOPA ist eine Aminosäure, die in unterschiedlichen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt ist. Sie dient als Vorläufer verschiedener biologisch relevanter Stoffe, unter anderem

    • des Melanins, des Dopamins,
    • des Adrenalins und
    • Noradrenalins.

    Der Tracer F18-DOPA wird in der Diagnostik unterschiedlicher neuroendokriner Tumore (z.B. Phäochromozytome, Paragangliome) und bei medullärem Schilddrüsenkarzinom verwendet.

    Patientin mit einem seltenen genetischen Defekt, der mit neuroendokrinen Tumoren vergesellschaftet ist. F18-DOPA-PET-CT wurde zur Tumorsuche durchgeführt und zeigte ein stoffwechselaktives Paragangliom im Halsbereich (Glomus-Tumor). Der Tumor, der in der CT nicht darstellbar war, konnte bei einer Operation erfolgreich entfernt werden.

    Vorbereitung zur Untersuchung

    Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich.

    Ablauf der Untersuchung

    Eine kleine Menge der schwach radioaktiven Substanz (F18-DOPA) wird Ihnen intravenös gespritzt. Eine bis zu 90-minütige Ruhephase gibt dem Stoff Zeit, sich im Körper zu verteilen und von den Zellen aufgenommen zu werden.

    Für die anschließende Messung werden Sie auf der Liege langsam durch den Messring des Tomographen bewegt. Bei einer Ganzkörpermessung dauert das ca. 20 Minuten. Mit der PET-Untersuchung wird auch eine Computertomographie (CT) durchgeführt, um die Aussagekraft der PET-Bilder zu erhöhen. Hierbei ist es meistens notwendig, Röntgenkontrastmittel über eine Vene zuzuspritzen.

  • Diagnostik Knochenmetastasen: PET-CT mit F18-NaF

    Beim Verdacht auf Knochenmetastasen kommt PET-CT mit dem Tracer F18-NaF zum Einsatz. Vorteile dieses Verfahrens gegenüber der herkömmlichen Skelettszintigraphie ist eine höhere Ortsauflösung und die 3-D-Untersuchungstechnik. Dadurch erlaubt die F18-NaF-PET-CT einen Nachweis von kleinsten Knochenmetastasen.

    Ablauf der Untersuchung

    Eine kleine Menge der schwach radioaktiven Substanz (F18-NaF) wird Ihnen intravenös gespritzt. Eine 30-minütige Ruhephase gibt dem Stoff Zeit, sich im Körper zu verteilen und von den Zellen aufgenommen zu werden.

    Für die anschließende Messung werden Sie auf der Liege langsam durch den Messring des Tomographen bewegt. Bei einer Ganzkörpermessung dauert das ca. 20 Minuten. Mit der PET-Untersuchung wird auch eine dosisreduzierte Computertomographie (CT) durchgeführt, um die Aussagekraft der PET-Bilder zu erhöhen. Röntgenkontrastmittel werden hierbei nicht injiziert.

  • Alzheimer-Diagnostik: PET-CT mit F18-Florbetaben

    An einer Alzheimer-Demenz sind 8% der Personen im Alter > 65 Jahren und 30% im Alter > 85 Jahren erkrankt. Angesichts der demografischen Entwicklung wird in industriellen Ländern in den nächsten 50 Jahren eine Verdreifachung der Demenzhäufigkeit in der Gesamtpopulation prognostiziert.

    In den letzten Jahren sind verschiedene Medikamente zur Behandlung von Demenzen vorgeschlagen worden; die Effektivität mancher von ihnen gilt mittlerweile als bewiesen. Eine frühzeitige Therapie von Demenzerkrankungen setzt eine treffsichere Diagnose voraus.

    Mittels der 18F-Florbetaben-PET-Untersuchung gelingt ein Nachweis einer Demenzerkrankung bereits in Frühstadium. Darüber hinaus erlaubt eine PET-Untersuchung eine Unterscheidung der Alzheimer-Demenz von anderen Demenz-Erkrankungen.

    Die 18F-Florbetaben-PET-Untersuchung (Amyloid-PET) ermöglicht den sicheren Nachweis der Amyloid-Plaque, die eine Schlüsselrolle in der Entwicklung einer Alzheimer-Erkrankung mit Demenz haben. Die Ergebnisse der Untersuchung müssen immer im Kontext mit der Vorgeschichte des Patienten oder der Patientin interpretiert werden.

    Bei einem negativen Untersuchungsergebnis (es wurden keine Plaque gefunden), kann eine Alzheimer-Erkrankung mit Demenz sicher ausgeschlossen werden.

    Berufstätiger Patient mit leichten Gedächtnisstörungen. Die 18F-Florbetaben-PET zeigt ein regelrechtes Befundmuster. Eine Alzheimer-Demenz ist damit ausgeschlossen.

    Vorbereitungen zur Untersuchung

    Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich.

    Ablauf der Untersuchung

    Eine kleine Menge der schwach radioaktiven Substanz (F18-Florbetaben) wird Ihnen intravenös gespritzt. Eine bis zu 90-minütige Ruhephase gibt dem Stoff Zeit, sich im Körper zu verteilen und von den Zellen aufgenommen zu werden.

    Für die anschließende Messung werden Sie 15 Minuten lang auf der Liege langsam durch den Messring des Tomographen bewegt. Mit der PET-Untersuchung wird auch eine Niedrigdosis-Computertomographie (CT) durchgeführt, um die Qualität der PET-Bilder zu verbessern.