MVZ Friedrichshain

Nuklearmedizin

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Geschichte der Nuklearmedizin am Vivantes-Klinikum im Friedrichshain

1972 wurde im Städtischen Krankenhaus im Friedrichshain ein "Isotropenlabor" durch Herrn Dr. Peter Müller eingerichtet. Dies wurde notwendig, da 1969 an diesem Krankenhaus der Maximalversorgung ein Nierentransplantationszentrum unter Leitung von Professor Dr. Moritz Mebel entstanden war.

Durch die  Weiterentwicklung der nuklearmedizinischen Technik mit ihren neuen diagnostischen Möglichkeiten, ergab sich zunehmend der Bedarf an der Erweiterung der Nuklearmedizin. Professor Kurt Scheidler, der Ärztliche Direktor des Krankenhauses, beauftragte Frau  Dr. Hämmerlein mit dem Aufbau einer Nuklearmedizinischen Abteilung, um sowohl Anfragen aus der Akutmedizin, der Nephrologie, Urologie als auch der Kardiologie optimaler beantworten zu können. So entstand 1980 die neue Abteilung mit, für  damalige Zeit, moderner Ausstattung. Neben einer Großfeldgammakamera wurden  ein Scanner und mehrere  Sondenmeßplätze eingerichtet.

Mit dieser Ausstattung konnte nahezu das komplette diagnostische Spektrum der damaligen Zeit  angeboten werden. Neben Kranken aus dem stationären Bereich des Städtischen Krankenhauses im Friedrichshain wurden Patienten aus dem Krankenhaus Weißensee, Prenzlauer Berg und Köpenick untersucht. Hinzu kamen Patienten unter anderem aus Stadtbezirkspolikliniken im Friedrichshain, Köpenick und Treptow.
 
10 Jahre nach der Gründung und mit der Wende ist es unter der Leitung von Frau Dr. Antje Götsche gelungen, die Nuklearmedizin  gerätetechnisch aufzurüsten. 2 Großfeld-Gammakameras und eine Kleinfeldkamera konnten die inzwischen überalterten Geräte ersetzen, was zu einer Erweiterung des  Untersuchungsspektrums geführt hat. Unter der neuen gesundheitspolitischen Strategie durften allerdings ab 1995 im Krankenhaus  keine ambulanten Patienten untersucht werden. Erst 2006, nachdem zusammen mit Frau Dr. Lewerenz das erste Medizinische Versorgungszentrum (MVZ ) am Vivantes Klinikum im Friedrichshain gegründet wurde, wurde der Zugang zu den nuklearmedizinischen Untersuchungen auch für ambulante Patienten wieder ermöglicht.

Nachdem 2010 ein moderner PET-CT Scanner am Klinikum im Friedrichshain angeschafft wurde, konnte das diagnostische Spektrum weiter erweitert werden. Seit dieser Zeit ist die Durchführung hochspezialisierter PET-CT Untersuchungen sowohl für Patienten aller Vivantes Häuser, als auch für ambulante Patienten möglich.

Seit dem 1. Juni 2011 ist Prof. Dr. med. Michail Plotkin Leiter der neugeschaffenen standortübergreifenden Instituts für Nuklearmedizin Vivantes Mitte-Nord mit Standorten in Kliniken im Friedrichshain, Spandau und am Urban.

Mit großer Freude haben die Mitarbeiter 30 Jahre Nuklearmedizin im Krankenhaus Friedrichshain und und 5 Jahre Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) 2011 festlich begehen können.